Übersicht Mastercard

Weltweit bargeldlos liquide mit der Prepaid-Kreditkarte von MasterCard




MasterCard – Kreditkartenherausgeber seit den 1960er-Jahren

Die MasterCard Inc. ist eine Aktiengesellschaft nach US-amerikanischem Recht mit Sitz in der Kleinstadt Purchase im Bundesstaat New York. Das Unternehmen entwickelte sich von Beginn an zu einem weltweiten Marktführer von Kreditkarten. Im täglichen Umgang wird von „der MasterCard“ gesprochen. Die Kreditkarte wird weltweit in Lizenz an Kreditinstitute sowie an spezielle Anbieter von Kreditkarten vergeben. So heißt es beispielsweise „MasterCard von … Sparkasse oder MasterCard von … Bank“. Heutzutage sind MasterCard und VISA die beiden mit deutlichem Abstand führenden weltweiten Herausgeber von Kreditkarten mit verschiedenartigen Funktionen.




Kreditkarte – Plastikkarte im Scheckkartenformat für den Zahlungsverkehr

So wie vieles andere auch hat die Kreditkarte ihren Ursprung in den USA. Dort wurde sie Mitte der 1890er-Jahre in Luxushotels eingeführt, um den Gästen das Bezahlen mit Bargeld zu ersparen. Es war einfacher und angenehmer, anstelle von Scheinen und Münzen zu zählen eine Bezahlkarte hinzulegen. Heutzutage ist sowohl der private als auch der beruflich-geschäftliche Alltag ohne Kreditkarte weder denkbar noch machbar. Sobald der Zahlungsverkehr über das eigene Girokonto hinausgeht, wird eine Kreditkarte gebraucht; und zwar zum bargeldlosen Bezahlen einerseits sowie für Barverfügungen am Geldautomaten andererseits.

Darüber hinaus gehört zu der „klassischen“ Kreditkarte seit jeher auch ein eigener, bonitätsabhängiger Kartenkredit. Für den Herausgeber MasterCard und die zahlreichen Kreditkartenanbieter entwickelte sich in den vergangenen ein, zwei Jahrzehnten ein wachsendes Problemfeld. Durch die Bonitätsvorgaben reduziert sich die Zahl an Kartenbenutzern von selbst. Andererseits ist es im geschäftlichen Interesse von MasterCard und den Kartenanbietern, den Kundenkreis zu erweitern. Nur mit einer wachsenden Zahl an Kartenbenutzern lassen sich Umsatz und Gewinn steigern. Demgegenüber steht das Kreditausfallrisiko des Kartenanbieters, wenn die Bonitätsbewertung allzu großzügig gehandhabt wird.




Prepaid – Kreditkarte auf Guthabenbasis

Die geradezu ideale Lösung im Interesse aller Beteiligten ist die Prepaid-Karte. Das englische Wort prepaid heißt ins Deutsche übersetzt vorausbezahlt oder im Voraus bezahlt. Die Prepaid-Kreditkarte von MasterCard ist eine in jeder Hinsicht uneingeschränkt, also vollfunktionsfähige Kreditkarte – jedoch ohne einen Kartenkredit. Abhängig von dem jeweiligen Kartenanbieter wird die Prepaid-MasterCard mit und ohne Girokonto als Referenzkonto angeboten. Sie ist immer und solange nutzbar, wie das Referenzkonto einen dementsprechenden Guthabensaldo aufweist. Dessen Höhe entscheidet der Karteninhaber selbst und begrenzt so auch das Risiko seiner Prepaid-MasterCard vor Kartenmissbrauch. Ist die Kartenverfügung höher als das Kontoguthaben, wird der Zahlungsauftrag nicht ausgeführt. Die Prepaid-MasterCard ist dann für den Karteninhaber nicht nutzbar; gleichzeitig ist sie für den Kartenanbieter auch kein finanzielles Risiko. Aus dieser Sichtweise ist sie eine echte Win-win-Situation.

Unter vielen guten den besten Anbieter der Prepaid-MasterCard finden

Die Zahl an Kreditinstituten sowie an Providern, die als Kartenanbieter keine Bank sind, ist heutzutage, gegen Ende der 2010er-Jahre ebenso groß wie vielfältig. Wie man sagt, wird von ihnen um jeden Kunden gekämpft, gefeilscht und gefightet. Das geschieht über die Kosten für die Kreditkarte und deren Benutzbarkeit sowie über zusätzliche Dienstleistungen, die dem Kunden kostenlos, sozusagen gratis geboten werden. Ganz unabhängig von dem Kartenanbieter bietet der Kartenherausgeber MasterCard vielfältige Leistungen mit Alleinstellungsmerkmal.




Zu denen gehören:

  • weltweit rund 44,5 Mio. Akzeptanzstellen für bargeldlose Zahlungen
  • bundesweit knapp 0,5 Mio. Akzeptanzstellen für bargeld- und kontaktlose Zahlungen
  • Bargeldverfügbarkeit an weltweit etwa 2 Mio. Geldautomaten in der jeweiligen Landeswährung
  • weltweit ca. 2,4 Mrd. ausgegebene Kreditkarten von MasterCard
  • MasterCard Secure Code für den Kreditkarteneinsatz im Online-Zahlungsverkehr
  • Missbrauchshaftung individuell durch den einzelnen MasterCard Kartenanbieter
  • … und einiges mehr

Die Spanne der Jahresgebühr für eine Prepaid MasterCard reicht vom einstelligen bis zum hohen zwei- oder gar niedrigen dreistelligen Betrag. Eine Jahresgebühr wird in der Regel von Providern erhoben. Banken und Sparkassen hingegen werben vermehrt mit einem kostenlosen Gesamtpaket für den Zahlungsverkehr, bestehend aus Girokonto + Girokarte + MasterCard Kreditkarte. Bonität, Kartenkredit und dergleichen sind kein Thema, weil dieses Package auf Guthabenbasis angeboten wird. Die Ausnahme ist der bonitätsabhängige Dispo-Kredit für das Girokonto. Er gilt für alle Kontoverfügungen, also auch für die MasterCard. Die ist und bleibt als Debit-Karte eine Prepaid-Kreditkarte, bei der jede Kartenverfügung zeitgleich, also sofort dem Girokonto belastet wird. Zur Debit MasterCard selbst gehört kein eigener Kartenkredit.



Prepaid MasterCard ohne Bonitätsprüfung und ohne Schufa

Der entscheidende Vorteil einer Prepaid gegenüber der klassischen MasterCard ist die Risikofreiheit für den Kartenanbieter. Das macht es ihm denkbar leicht, die MasterCard Prepaid auszugeben. Eine Bonitätsprüfung ist überflüssig, weil es ohne Kartenkredit kein finanzielles Risiko gibt. In die Schufa-Datenbank werden ausschließlich vertragliche Verbindlichkeiten des Verbrauchers eingetragen. Die Prepaid MasterCard ist keine finanzielle Verbindlichkeit, sondern sie bietet als Dienstleistung die Kartenbenutzung für den Zahlungsverkehr. Verfügt wird über das eigene Kontoguthaben des Karteninhabers. Insofern wird die Prepaid MasterCard auch nicht in die Schufa eingetragen. Niemand außer dem Kartenanbieter und dem Kartenbenutzer weiß davon. Wenn das Girokonto zur Information in die Schufa-Datenbank eingetragen wird, dann ist die Eintragung immer auf die Kontoverbindung beschränkt. Weitere Leistungen wie Dispo-Kredit oder wie Prepaid MasterCard sind daraus nicht ersichtlich.

Risiko vor Kartenmissbrauch durch Kartenguthaben begrenzen

Die Prepaid-Kreditkarte bietet gegenüber der MasterCard mit Kartenkredit deutlich mehr Sicherheit bei Kartenmissbrauch. Erfahrungsgemäß wird, wie es genannt wird, das Kartenkonto leergeräumt. Leeräumen heißt in diesem Sinne, dass der Kartenkredit komplett ausgeschöpft wird. Darauf kann der Karteninhaber keinen Einfluss nehmen, weil die einmal bewilligte Kredithöhe dauerhaft feststeht. Für das Karten- oder Referenzkonto der Prepaid MasterCard entscheidet der Karteninhaber immer wieder aufs Neue, mit welchem Guthaben er das Kartenkonto ausstattet. Der Geldbetrag kann hoch sein, er kann moderat oder ganz niedrig gehalten werden. Damit kann das finanzielle Risiko für den Kartenanbieter sowie für den Kartenbenutzer deutlich, bestenfalls bis auf Null reduziert werden.



Unser Fazit

Als Fazit lässt sich festestellen, dass die richtig und gekonnt ausgewählte Prepaid MasterCard diejenige Lücke schließt, die von der bonitätsabhängigen MasterCard mit Kartenkredit ganz zwangsläufig hinterlassen wird. In der heutigen Zeit hat jeder Verbraucher den Anspruch auf ein Girokonto. Wenn er es geschickt anstellt, dann entscheidet er sich für ein Kreditinstitut, das die Prepaid MasterCard kostenlos inklusive anbietet.