Karte ohne Schufa

Trotz negativer SCHUFA eigene Kreditkarte!




So erhalten auch Sie ihre Kreditkarte

Eine Kreditkarte ist in der heutigen Zeit für den Alltag so notwendig wie unentbehrlich. Nur mit einer Kreditkarte kann im App-Store eingekauft werden. Für Mietwagenbuchung oder Hotelreservierung muss, wie es genannt wird, die Kreditkarte hinterlegt werden. Damit sind die individuellen Kartendetails angesprochen, die es weltweit nur einmalig für den jeweiligen Karteninhaber gibt. Das ist die 16-stellige Kartennummer auf der Vorderseite sowie die dreistellige ID-Nummer auf der Rückseite. Hinzukommen das Gültigkeitsdatum sowie der Kartenherausgeber wie beispielsweise AMEX, MasterCard oder VISA.




Sicher Zahlen mit der eigenen Kreditkarte

Die Kreditkarte ersetzt in Höhe des Verfügungsrahmens auf dem eigenen Karten- oder auf dem Referenzkonto die Bargeldzahlung. Darüber hinaus kann mit ihr am Geldautomaten über eine Bargeldsumme mit Tageslimit verfügt werden. Zu der ursprünglichen, auch klassischen Kreditkarte genannt gehört immer ein Kartenkredit. Seine Höhe ist bonitätsabhängig und richtet sich nach der Einkommenssituation des Karteninhabers. Über dessen Bonität, also seine Kreditwürdigkeit entscheidet der einzelne Kreditkartenanbieter. War die Bonität nicht ausreichend gut, dann war bis noch vor einigen Jahren der Traum von einer Kreditkarte ausgeträumt.



Kreditkartenantrag mangels Bonität abgelehnt?

Der Kreditkartenantrag wurde mangels Bonität abgelehnt. Damit war keinem geholfen. Der Antragsteller bekam nicht die gewünschte oder benötigte Kreditkarte, und der Kartenanbieter konnte mangels Kunden kein Geschäft machen. Diese „Lücke im System“ wird durch die Prepaid Kreditkarte geschlossen.

Prepaid Kreditkarten – die bessere Alternative?

Sie bietet dieselben Funktionen für den Zahlungsverkehr mit der einzigen Ausnahme, dass kein Kartenkredit dazugehört. Das englische Prepaid heißt zu Deutsch im Voraus bezahlt. Das Wort gliedert sich in die beiden Silben pre für voraus und paid für bezahlt. Auf die Prepaid Kreditkarte bezogen wird anstelle eines Kartenkredites das Kartenkonto im Voraus mit einem Guthaben versorgt. Über diesen Habensaldo kann jetzt mit der Prepaid Kreditkarte verfügt werden. Mehr geht nicht. Ist das Guthaben aufgebraucht, verliert die Karte vorübergehend ihre Nutzbarkeit; und zwar solange, bis wieder im Vorhinein ein Guthaben auf das Kartenkonto eingezahlt wird. Dann geht „dasselbe Spiel von vorne los“.



Null Risiko für den Prepaid Kreditkartenanbieter

Das finanzielle Risiko für den Kartenanbieter der klassischen Kreditkarte ist der Kartenkredit. Es ist darin begründet, dass der Kredit zuzüglich der vertraglichen Sollzinsen nicht pünktlich, nur teilweise oder im Endeffekt gar nicht zurückgezahlt wird. Damit wird die Kreditkarte mit Kartenkredit zu einem Nullsummenspiel für den Kartenanbieter, schlimmstenfalls zu einem Minusgeschäft. Die Überlegung Prepaid ist einfach: ohne Kartenkredit kein Kreditrisiko. Die Prepaid Kreditkarte selbst ist ein einfaches Zahlungsmittel aus Plastik im Scheckkartenformat. Sie kann nur in Höhe des Verfügungsrahmens auf dem Karten-/Referenzkonto genutzt werden. Das finanzielle Risiko ist gleich Null, es ist in dem Sinne gar nicht vorhanden.



Auch mit schlechter Bonität eine Kreditkarte erhalten

Damit ist der Weg frei, die Prepaid Kreditkarte jedem Antragsteller unabhängig von seiner Bonität zur Verfügung zu stellen. Niemandem kann etwas Unangenehmes oder Unerwartetes geschehen. Und in der heutigen Zeit gehen viele Kartenanbieter noch einen Schritt weiter. Sie bieten die Prepaid Kreditkarte auch Antragstellern an, deren Schufa-Bonität weder gut noch befriedigend, sondern noch deutlich niedriger bis hin zu schlecht oder mangelhaft ist. Auch bei diesem Personenkreis besteht für den Kartenanbieter kein finanzielles Risiko. Die Prepaid Kreditkarte ist immer und nur soweit nutzbar, wie der Zahlungsvorgang beim Händler oder am Geldautomaten durch ein damit korrespondierendes Kontoguthaben gedeckt ist.



Gute Schufa überflüssig – schlechte Schufa kein Hindernis

  • Die Schufa, „Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung mit Sitz in Wiesbaden“ ist eine private Wirtschaftsauskunftei. Sie führt die bundesweit mit Abstand größte Datenbank über die vertraglichen Verbindlichkeiten des Bürgers als Verbraucher. Umgangssprachlich ist der betreffende Datensatz „des Bürger’s Schufa“. Die Eintragungen werden bewertet und zahlenmäßig zu einem Prozentsatz zusammengeführt. Das ist der Schufa-Score. 100 Prozent sind die eher theoretische Idealmarke. Danach folgen prozentuale Abstufungen, mit denen die Kreditwürdigkeit des Betreffenden bewertet wird.
  • Kreditinstitute, Kreditkartenanbieter und andere Unternehmen der freien Wirtschaft sind Schufa-Geschäftspartner. Bevor sie mit ihren Kunden Verträge mit finanzieller Auswirkung für die Zukunft abschließen, sehen sie sich deren Schufa an. Der abgeschlossene Vertrag wird anschließend als Information in die Schufa eingetragen. Das setzt sich so über Jahre und Jahrzehnte hin fort.
  • Der niedrige oder schlechte Schufa-Score ist gleichbedeutend mit einer schwachen Bonität. Dem Unternehmer steht es frei, auch mit diesem Kunden einen Vertrag abzuschließen. Er weiß jedoch, dass dessen Schufa-Kreditwürdigkeit nicht die beste ist. In solchen Fällen wird der Begriff mit Schufa oder trotz Schufa benutzt. Damit wird ausgedrückt, dass ungeachtet und in voller Kenntnis der nicht optimalen Kreditwürdigkeit der Vertrag abgeschlossen wird.




Jetzt zurück zur Prepaid Kreditkarte

Sie bedeutet für den Kartenanbieter keine finanzielle Verbindlichkeit. Die Schufa als solche spielt überhaupt keine Rolle, und ebenso wenig die Güte des Schufa-Score. Insofern ist es folgerichtig und auch logisch, wenn eine Prepaid Kreditkarte trotz Schufa, mit Schufa oder ohne Schufa angeboten wird. Sie wird dem Kartenbenutzer überlassen und kann von ihm immer dann und nur solange genutzt werden, wie der Gegenwert als Habensaldo vorhanden ist. Insofern würde es auch keinen Sinn machen, die Prepaid Kreditkarte in die Schufa einzutragen. Sie ist keine Verbindlichkeit und gehört von daher gar nicht in die Schufa-Datenbank.




Prepaid Kreditkarte sollte kostenlos sein

Anbieter der Prepaid Kreditkarte lassen sich in die beiden Kategorien Kreditinstitut und Provider unterteilen. Provider verfügen meistens über keine eigene Banklizenz. Banken und Sparkassen hingegen haben die Möglichkeit, die Prepaid Kreditkarte in ihr Dienstleistungsangebot einzubinden. Meistens wird daraus ein Gesamtpaket, bestehend aus Girokonto + Girokarte + Prepaid Kreditkarte. Selbst wenn zum Girokonto ein Dispo-Kredit gehört, bleibt die Kreditkarte als Debit-Karte eine Prepaid Kreditkarte. Sämtliche Verfügungen mit ihr werden zeitgleich, das heißt sofort dem Girokonto belastet. Da von der Prepaid Kreditkarte nichts weiter als ein Zahlungsmittel erwartet wird, kann und braucht sie auch nicht viel mehr bieten. Vor diesem Hintergrund sollte sie kostenlos, auf jeden Fall aber möglichst kostengünstig sein. Bei der heutigen Vielzahl an Kartenanbietern ist es kein Problem, unter den vielen guten das beste, sprich kostenlose Angebot zu finden.

Als Resümee lässt sich festhalten

dass die Prepaid Kreditkarte ein Segen für all diejenigen ist, die:

  • aus Bonitätsgründen auf eine Kreditkarte mit Kartenkredit verzichten müssen
  • eine absolut diskrete Kreditkarte nutzen wollen. Das geht nur mit der Prepaid Kreditkarte, nicht jedoch mit einer Kreditkarte + Kartenkredit. Sie wird deswegen in die Schufa eingetragen, weil der Kartenkredit eine Verbindlichkeit und das dazugehörige dauerhafte Kreditausfallrisiko ist.